Fesselflug Schweizermeisterschaft, 22./23. September 2018

- 23. September 2018 -

Glück gehabt! Nicht lange nach dem letzten Wettbewerbs-Flug an der diesjährigen Fesselflug Schweizermeisterschaft fegte der erste Herbststurm über das Schwalbennest. Vorher durften die Schweizer Fesselflieger aber zwei besonders schöne Wettbewerbstage erleben – und ein absolutes Highlight.

In der Kategorie Elektro-Speed F2G nahmen erstmals vier Konkurrenten teil. Mit Freude wurde konstatiert, dass diese junge Sportart langsam in der Schweiz Fuss fasst. Speziell in der Romandie hat sich um Guy Ducas herum eine richtige Speed-Szene aufgebaut, die von Jahr zu Jahr grosse Fortschritte erzielt. Und das absolute Highlight der Schweizermeisterschaft ist auch hier zu finden. Bei seinem dritten Flug erreichte Guy die sagenhafte Geschwindigkeit von 281.5 km/h. Das ist ein neuer Welt-Rekord! Schade nur, dass diese junge Modellflug-Kategorie noch nicht als offizielle FAI/CIAM Disziplin gilt.

Die Sieger in der Kategorie Elektro-Speed F2G:

1. Guy Ducas
2. Jon Mayo
3. Toni Borer
und Daniel Rota, der Elektro-Speed Ingenieur, der die Erfolge ermöglicht!

8 Konkurrenten waren in der Kategorie Akrobatik F2B am Start. Ein Teilnehmer war sogar aus den Niederlanden angereist, um am Wettbewerb teilzunehmen. Trotz etwas unberechenbarem Wind wurden sehr gute Resultate geflogen. Doch manchmal liegen Glück und Pech sehr nahe beieinander. Ein Flug endete bei der allerletzten Figur abrupt, und das Modell lag zerschmettert am Boden. Gut, dass die Flugsaison vorbei ist und die Zeit anbricht, in der sich die Fesselflieger wieder vermehrt in der Werkstatt aufhalten.

Die Sieger in der Kategorie Akro F2B

1. Lauri Malila
2. Peter Germann
3. Peter Däppen

Team Racing wurde konzentriert am Sonntagnachmittag geflogen. Zwei Teams zeigten zwei schnelle, faire Rennen und bereiteten den Zuschauern damit Freude. Geflogen wurde in der Kategorie F2F mit den etwas einfacher gebauten Modellen. Die Siegerzeit über 100 Runden lag trotzdem unter 4 Minuten. Zu hoffen ist, dass diese äusserst attraktive Sportart auch in der Schweiz wieder mehr Anhänger und Aktive findet.

Die Sieger in der Kategorie Team Racing F2F:

1. Zivomir Stanojevic (Pilot) - Heiner Studer (Mechaniker)
2. Gina Saccavino (Pilotin) - Cesare Saccavino (Mechaniker)

Wenn die Fesselflieger einen Wettbewerb oder einen anderen Anlass durchführen, dann geniesst das kameradschaftliche Zusammensein – nebst den Wettkämpfen – immer einen grossen Stellenwert. Dazu trägt natürlich eine gute Festwirtschaft sehr viel bei. An dieser Schweizermeisterschaft führte sie Hanis Jermann, Präsident der MG Breitenbach, zusammen mit seinem Sohn, gleich selber. Eine tolle Geste, die viel Beachtung fand und von allen Konkurrenten und den zahlreichen Besuchern sehr geschätzt wurde.

Die Modellfluggruppe Breitenbach und die Fachkommission Fesselflug gratuliert den Konkurrenten für ihre eindrücklichen Leistungen und bedankt sich herzlich bei allen Helfern, die es möglich gemacht haben, dass die Schweizermeisterschaft 2018 noch lange in bester Erinnerung bleiben wird.

Weitere Bilder vom Anlass:

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Internationaler Scale / Semi-Scale Cup 2018

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Dr. Geza Egervary Memorial Cup vom 4./5. August 2018

- 6. August 2018 -

Bei hochsommerlichen Temperaturen trafen sich am vergangenen Wochenende 25 Teilnehmer in Bodman, einem Ferienort am Bodensee, um den Bodensee Cup auszufliegen. Das Feld war mit fünf Nationen recht gut besetzt, und die Piloten zeigten grosses Interesse an diesem Wettbewerb.
Sehr gefreut aus Schweizer Sicht hat auch die Teilnahme von Peter Däppen, welcher trotz seiner angeschlagenen Gesundheit souverän alle 3 Durchgänge meisterte.

Gleich zu Beginn weg demonstrierte Frank Wadle, ein Top 20 Pilot mit einem farbenprächtigen Yatsenko Stunter, wo die Messlatte steht.

Trotz des abnorm heissen Wetters zeigten sowohl Verbrenner Motoren wie auch die Elektro Motoren keinerlei Störanfälligkeit und liefen einwandfrei durch.Das Verhältnis Elektro Motor versus Verbrenner ging allerdings dieses Mal an die
Traditionalisten der Verbrenner Motoren Anhänger.
Bei den Elektro Antrieben konnte man alles sehen mit unterschiedlichsten Komponenten, welche aber durchwegs tadellos ihre Dienste verrichteten.
Aufgefallen ist, dass das Durchschnittsalter der Piloten recht hoch war, aber dennoch ausgezeichnete Leistungen erflogen wurden.
Vielleicht hängt das mit der Motivation der letzten verbleibenden Fesselflieger zusammen, welche sich schon Jahrzehnte kennen und die Zusammengehörigkeit und Kameradschaft in der internationalen Fesselflug Familie zu schätzen wissen.


Am Samstagabend kamen dann alle in der Sportgaststätte direkt auf dem Flugplatz zu einem gemeinsamen Nachtessen zusammen, wiederum bestens organisiert durch das bewährte Team Wolfgang Gromann und Hetges Lutz.
Zu vorgerückter Stunde unterhielten uns dann noch einige Fliegerkameraden mit "lüpfiger" Musik zum Verweilen und den Sommerabend zu geniessen.


Am Sonntag fand der dritte Durchgang statt: Erneut hohe Hitze, Schatten suchen und viel Trinken war fast das Wichtigste.
Die Endrangierung zeigte dann auf Platz 1 Frank Wadle, vor Peter Germann und Altmeister Uwe Kehnen, der den Pokal der speziell angereisten Alice Egervary mit nach Hause nehmen durfte.
Die restlichen Platzierungen sind der beiliegenden Rangliste zu entnehmen.


Leider vermeldete Wolfgang Gromann, dass nach 16 Jahren nun auch mit Bodman Schluss sei und zu aller Bedauern dies der letzte Wettbewerb gewesen sei.
Schade, aber wir können es verstehen und hoffen, dass vielleicht im kommenden Jahr
eine ähnliche Veranstaltung im nahe gelegenen Wangen aufleben wird.


An dieser Stelle gebührt den Organisatoren unser aufrichtiger Dank dafür, dass sie während all den Jahren diesen tollen Wettbewerb immer wieder organisiert zu haben.


Peter Hofacker, MBZ Basel

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Fesselflug Weltmeisterschaft 2018 - Tagesbericht vom 19. Juli

Die Kunstflug-Finalisten nach getaner Arbeit!

Die Kunstflug-Finalisten nach getaner Arbeit!

Fünfter und letzter Wettbewerbstag: Heute wurden in allen vier Fesselflug-Kategorien die Finals ausgetragen - leider ohne Schweizer Beteiligung. Doch der Tag war trotzdem enorm spannend und die Schweizer Equipe eilte von Platz zu Platz, um die weltbesten Piloten fliegen und kämpfen zu sehen. Natürlich waren aber speziell die beiden Disziplinen Aerobatics und Team Racing - wo in den Vorläufen auch Schweizer dabei waren - im Fokus.

In Aerobatics flogen die 15 besten Piloten drei sogenannte Fly-offs. D.h. alle mussten noch drei Mal das Standardprogramm mit den 15 vorgegebenen Akro-Figuren fliegen. Die beiden besten Flüge zählten dann für die Schlussrangierung.
Es kommt wohl nicht von ungefähr, dass zu den 15 Finalisten vier Chinesen (davon ein Junior) und drei Japaner gehörten. Die Asiaten haben offensichtlich ein besonderes Geschick für die ganz feine Motorik. Doch auch die anderen Finalisten zauberten die Flugfiguren in einer fast unglaublichen Präzision an den Himmel. Am Ende gewann aber doch ein Chinese.

Einen versöhnlichen Abschluss erreichten die Schweizer Kunstflug-Piloten bei der Mannschafts-Wertung. Sie erreichten den guten 15. Platz und liegen damit in der ersten Tableau-Hälfte!

Die drei russischen Teams warten auf den Start zum Final

Die drei russischen Teams warten auf den Start zum Final

Im Team-Racing wurden die drei Finalisten in zwei Semi-Finals bestimmt. Die 12 schnellsten Teams aus den Vorläufen waren dafür qualifiziert. Somit ergaben sich vier Rennen mit je drei Teams. Das erste Semi-Final wurde bereits am Vortag geflogen, das zweite dann heute, am Finaltag. Und wiederum durfte das Schweizer Team Gina und Cesi Saccavino mit dem weltbesten Team Racern trainieren. Dies, um für einen Einsatz bereit zu sein, falls im Semi-Final Teams ausfallen sollten - was dann aber nicht geschah.
Die Semi-Finals entwickelten sich überaus spannend, die geflogenen Zeiten waren teilweise nur durch zehntel Sekunden voneinander getrennt. Einmal mehr setzten sich schliesslich die russischen Teams durch. Sie flogen die drei schnellsten Zeiten. Und so wurde das Team Racing Final zu einer 'inner-russischen' Angelegenheit.

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Ranglisten aller Kategorien

Am letzten Tag einer Fesselflug-Weltmeisterschaft werden aber nicht nur die Weltmeister erkoren. An diesem Tag wird traditionsgemäss auch die Freundschaft innerhalb der nationalen und internationalen Fesselflug-Gemeinschaft gepflegt. Es finden Apéros statt, man besucht sich in den jeweiligen nationalen 'Basislagern' - und zum Abschluss am Abend folgt dann noch das grosse Bankett.

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Fesselflug Weltmeisterschaft 2018 - Tagesbericht vom 18. Juli

Vierter Wettkampftag: Heute waren die Wetterbedingungen wieder perfekt, und alle Akro-Piloten hatten am Morgen ihren Einsatz. Die Chance also, um mit einem guten Flug die Rangierung noch zu verbessern und - was fast noch wichtiger ist - die Weltmeisterschaft mit einem positiven Gefühl zu beenden. Alle drei zeigten ihr Bestes - doch die Konkurrenten eben auch! Und so konnten die Rangierungen der Vortage kaum verbessert werden. Lauri verpasste am Ende das Finale der besten 15 um nur wenige Punkte. Peter und Dani blieben im MIttelfeld. Die gute Stimmung und die Freude am Sport liessen sich die drei dadurch aber nicht verderben.

Im Team Racing hatten Gina und Cesi das Semi-Final nur um rund 3 Sekunden verpasst. Als 16. gehörten sie aber zu den 4 Stand by-Teams, die beim Ausfall eines Semi-Finalisten einspringen können. Entsprechend wurden sie für das offizielle Training mit den Halbfinalisten aufgeboten. Welch ein Erfolg für Gina, gleich an ihrer ersten WM mit den weltbesten Teams mittrainieren zu können! Wer sich in der Fesselflug-Szene etwas auskennt, weiss was dies für eine eindrückliche Leistung ist. Normalerweise dauert es nämlich x Jahre, bis im Team Racing ein solches Niveau erreicht wird.

Die ganze Familie Saccavino freut sich über den gemeinsam erarbeiteten Erfolg (Bild rechts)!

Fesselflug Weltmeisterschaft 2018 - Tagesbericht vom 17. Juli

Dritter Wettkampftag. Bis jetzt herrschte in Landres das fast perfekte Wetter. Sonne, Wolken, wenig Wind und nicht zu heiss. Auch heute war es schön, doch wehte der Wind deutlich stärker. Ein Handicap für die Akro-Piloten. Wiederum hatten alle drei Schweizer Konkurrenten ihren Einsatz am Nachmittag, diesmal aber innert einer Stunde. Supporter und Mannschaftleitung mussten sich somit aufteilen, um die startenden Schweizer unterstützen zu können. Das Training am Morgen war gut verlaufen, und so durfte auch für die Flüge am Nachmittag Gutes erwartet werden.

So war es denn auch fast. Die drei Akro-Piloten hatten solide Flüge, doch der unberechenbare Wind erschwerte die Aufgabe sehr. Auch hatte Dani den Crash vom vorigen Tag noch nicht ganz verdaut und flog die meisten Figuren mit einem zu grossen Sicherheitsabstand vom Boden. Ihre Rangierungen konnten die drei Schweizer mit dem heutigen dritten Flug somit leider nicht verbessern.

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Im Team Racing wurde heute das dritte Rennen geflogen. Für Gina und Cesi war es das zweite, da sie im ersten Rennen nicht starten konnten. Wiederum war die Spannung gross, mit welchen zwei anderen Teams geflogen werden muss. Diesmal waren es ein italienisches und ein holländisches Team: Eine härtere Knacknuss als gestern. Doch Gina liess sich nicht beeindrucken und zog die 100 Runden souverän und gegen alle Widerstände durch. Die geflogene Zeit war allerdings langsamer als gestern, da der Motor bei den Tankstopps nicht auf Anhieb anspringen wollte. Somit werden die gestern geflogenen 3.17,1 als bester Flug des Schweizer Team Racing Teams in die Wertung eingehen.

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Fesselflug Weltmeisterschft 2018 - Tagesbericht vom 16. Juli

Zweiter Wettkampftag. Heute hatten alle Schweizer Konkurrenten ihren Einsatz erst am Nachmittag. Eine willkommene Chance, am Morgen zu trainieren. Und das wurde auch rege getan. Die Aerobatics-Piloten Peter, Dani und Lauri begaben sich auf "ihren" Aussenplatz, der offenbar noch nicht von anderen Konkurrenten entdeckt wurde. So konnten sie in Ruhe ihre Trainingsflüge absolvieren.

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Dann ging's zum zweiten Lauf Aerobatics. Lauri gelang erneut ein sehr guter Flug. Auch Peter konnte seine beste Leistung zeigen. Danis Flug begann ebenfalls gut, endete aber plötzlich abrupt. Das Modell war in seine eigenen Turbulenzen geraten und lag zerschmettert am Boden. Welch ein Pech!, welch eine Enttäuschung!

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Zurück beim Team Racing: Gina (Pilotin) und Vater Cesare (Mechaniker) hatten auf dem Wettbewerbsgelände gut trainiert. Auch die Auslosung des Rennens war verheissungsvoll: Ein italienisches und ein dänisches Team, beide Piloten nicht allzu gross. Um ca. 16:00 war es endlich so weit, Gina hatte ihren ersten grossen Auftritt als Team Racing Pilotin an einer Weltmeisterschaft. Sie ist die einzige Frau in der Szene, die sich an diese fast unlösbare Aufgabe wagt. Entsprechend fieberte das Publikum aller Nationen rund um die Piste mit ihr und viele gaben ihr letzte Tipps.

Das Rennen startete - und man traute seinen Augen kaum. Gina setzte sich mutig und gekonnt gegen ihre Gegner durch, behielt in schwierigen Situationen immer die Ruhe und den Überblick, landete und startete perfekt und endete das Rennen schliesslich in der Superzeit von 3.17,1. Das mit Abstand beste und schnellste Rennen, das Gina je geflogen ist - und das ausgerechnet an der Weltmeisterschaft. Doch beim Team Racing braucht es immer zwei. Auch Cesare machte seine Arbeit als Mechaniker perfekt. Als ehemaliger Weltmeister hat er nichts von seinem Können verlernt.

Es war das Highlight des Tages. Am Ende strahlte Gina, die ganze Familie Saccavino und ganze Schweizer Delegation. Spätestens jetzt ist Gina wohl der Liebling der internationalen Team Racer-Szene geworden. Und sie hat es verdient!

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Fesselflug Weltmeisterschaft 2018 - Tagesbericht vom 15. Juli

Peter Germann mit seinem besten Modell

Peter Germann mit seinem besten Modell

Der erste Wettkampftag. Alle drei Akro-Piloten konnten ihren ersten Flug relativ früh am Morgen absolvieren. Dies ist in Landres von Vorteil, da es am Morgen in der Regel noch windstill ist. Lauri gelang ein sehr guter Flug. Peter war mit seiner Leistung auch zufrieden. Daniel hingegen konnte sein fliegerisches Können nur teilweise abrufen und hofft nun, dass der zweite Flug am Montag besser wird. Die Zeit bis dahin wollen alle drei Piloten für möglichst viele Trainings-Flüge nutzen.
Resultate des ersten Fluges liegen bis Montagmorgen noch nicht vor.

Im Team Racing erlebten Gina und Cesare eine Enttäuschung, da sie wegen einem defekten Modell im ersten Flug gar nicht starten konnten. Auch für sie kann es am Montag nur besser werden. Glücklicher agierten zwei französische Teams, die mit super Zeiten nach dem ersten Flug in Führung liegen.

Das Highlight des Tages war eindeutig die Übertragung des Fussball WM-Endspiels zwischen Frankreich und Kroatien. Da die meisten Fesselflieger den Match sehen wollten, wurde er auf Grossbildschirmen im Wettbewerbsgelände live übertragen. Der Jubel nach jedem französischen Tor und vor allem am Ende nach dem Sieg war grenzenlos - und die Hupkonzerte in allen Strassen dauerten die ganze Nacht. Nicht einmal ein schweres Gewitter konnte der allgemeinen Freude Abbruch tun.

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Fesselflug Weltmeisterschaft 2018 - Tagesbericht vom 14. Juli

- 14. Juli 2018 -

Der Grossanlass hat also begonnen. Wie üblich an solchen Anlässen richten sich die Schweizer zuerst mal gemütlich ein. Das Basislager (Bild links) spielt dabei eine wichtige Rolle, ist es doch der Treffpunkt der Schweizer Teilnehmern und der Ort, wo die relevanten Informationen ausgetauscht werden.

Als zweites steht am ersten Tag einer Meisterschaft jeweils das sogenannte Processing an. Dabei werden alle Modelle auf Regelkonformität überprüft - oft ein mühsames Prozedere mit langen Wartezeiten.

Die Schweizer Konkurrenten waren darauf gut vorbereitet und passierten die Kontrollen problemlos.

Bilder unten: Dani Baumann und Lauri Malila bei der Modellkontrolle

Auch zum Eröffnungstag gehören die offiziellen Trainings. Landres bietet dafür auf dem Wettbewerbsgelände und mit einigen Aussenplätzen beste Voraussetzungen. Die Trainings für die Schweizer verliefen entsprechend gut.

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Der Höhepunkt am ersten WM-Tag war aber ganz klar die Eröffnungsfeier. Die Franzosen haben den Termin dafür perfekt gelegt, nämlich auf ihren Nationalfeiertag, dem 'Quatorze Juillet'. Somit war ein grosses Fest garantiert.

Die Besammlung der Konkurrenten und Supportern begann um 21:00 Uhr. Danach gab es einen fröhlichen Einmarsch der einzelnen Nationen mit Ländertafeln und Länderfahnen - wie an einer Olympiade. Und nach den Eröffnungsansprachen folgte das erwartete gigantische Feuerwerk - eine halbe Stunde lang! Unvergesslich!

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Fesselflug Interregionalmeisterschaft, 29. April 2018

- 30. April 2018 -

Erstmals wurde die IRM Fesselflug auf einen Tag konzentriert durchgeführt. Und es zeigte sich, dass dieser Entscheid richtig war. Denn so hatten die Wettbewerbspiloten am Samstag genügend Zeit für ihre Trainings, und am Sonntag konnten sie sich auf den Wettkampf konzentrieren. Dank idealem Wetter und bester Organisation verlief der Wettbewerb am Sonntag für alle Teilnehmenden sehr erfreulich.

Die Konzentration auf einen Wettkampftag war bei der diesjährigen Durchführung der IRM aber nicht die einzige Neuerung. Neu war auch, dass Christine Saccavino, die neue MBZB Präsidentin, für die Organisation des Anlasses verantwortlich zeichnete. Unterstützt wurde sie durch die beiden Profi Claude Haldimann und Peter Nyffeler sowie der kleinen Assistentin Larissa Giger, die allen Anwesenden viel Freude machte. Das ganze OK löste ihre Aufgabe mit Bravour.

Mit bestem Wetter und bester Organisation waren denn auch die Voraussetzungen für gute Leistungen der Wettbewerbsteilnehmer gegeben. Entsprechend wurden sehr erfreuliche Resultate in den beiden geflogenen Kategorien Akrobatik F2B und Team Racing F2C erreicht. Sie sind in der Rangliste zusammengefasst.

Und von noch einer Neuerung an der diesjährigen IRM darf berichtet werden: Erstmals seit vielen Jahren hat auch Yves Sedlatchek aus dem Wallis wieder an einem Fesselflug-Wettbewerb teilgenommen. Und es war erstaunlich zu sehen, wie der ehemalige Akrobatik-Schweizermeister nach über 30 Jahren seine Kunst nicht verlernt hat. Langsam, langsam stellt sich auch im Fesselflug also wieder 'Nachwuchs' ein.

Die Fachkommission Fesselflug dankt allen IRM-Organisatoren und Teilnehmern für ihr Mitmachen, für ihren Besuch und für die gute, entspannte Stimmung, die während des ganzen Tages herrschte. Die nachstehenden Bilder sprechen für sich.

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